Dorfentwicklungsplan startet in die Umsetzung                                    03.05.2019

Dorfregion
Sielhafenorte im Landkreis Wittmund
siehe auch
www.sielhafenorte.de

Informationen
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Vortrag ArL
-
Vortrag Planungsbüro
Impulsvorträge
- Demografischer Wandel
- Weltnaturerbe Wattenmeer
- Tourismus
- Ärztliche Versorgung
- Mobilität in der Region
- Denkmalpflege
- Die Deichacht Esens-Harlingerland
- Vortrag Uwe Garrels
- Vortrag Wohnungsbaugesellschaft Friesland"

Protokolle:
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Auftaktsitzung des AK`s in Neuharlingersiel
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1. AK- Sitzung in Bensersiel
- 2. AK-Sitzung in Werdum
- 3. AK-Sitzung in Carolinensiel
- 4. AK-Sitzung in Neuharlingersiel
- 5. AK-Sitzung in Bensersie

Protokolle:
- 6. AK-Sitzung in
Werdum
-7. AK-Sitzung in Carolinensiel
-8. AK-Sitzung in Neuharlingersiel
-9. AK-Sitzung in Bensersiel
-10. AK-Sitzung in Werdum
-11. AK - Sitzung in Carolinensiel


Sie alle wollen an der Entwicklung ihrer Dörfer mitwirken
                                                                                                                     Foto: Klaus Händel

Zusammen mit Bensersiel, Neuharlingersiel und Carolinensiel / Harlesiel ist Werdum in das Förderprogramm der Dorfentwicklung "Dorfregion - Sielhafenorte im Landkreis Wittmund" aufgenommen worden. Nach Beauftragung der "Nord-West-Plan Planungsgesellschaft" ist es jetzt die Aufgabe der Gemeinden auf der Grundlage des Programms Entwicklungsmöglichkeiten für ihre Orte und für die Region zu erarbeiten.

Arbeitskreissitzung am 29. April in Esens


Die Mitglieder des Arbeitskreises im Sitzungssaal in Esens

Der Dorfentwicklungsplan für die Region "Sielhafenorte" ist beschlossen und genehmigt, jetzt geht es an die Umsetzung der erarbeiteten Projekte in den einzelnen Orten. Dazu hatte das Planungsbüro NWP aus Oldenburg mit Diedrich Janssen an der Spitze den vor zwei Jahren gegründeten Arbeitskreis eingeladen um den Sachstand abzugleichen und abzustimmen wie es weiter gehen soll. Nachdem bereits zum ersten Antragstermin zum 15.09.2018 Anträge aus Neuharlingersiel, Bensersiel und Carolinensiel gestellt wurden, liegen mittlerweile auch die ersten Bewilligungszusagen vor. So wird in Altharlingersiel ein Anbau am Bootshaus ebenso gefördert wie die Gestaltung der Ortsdurchfahrt in Neuharlingersiel und die Verschönerung des Kurparks in Bensersiel. Es gilt jetzt rechtzeitig die in 2019 geplanten Projekte antragsfertig zu machen und termingerecht einzureichen. In Werdum steht die Sicherung und Neugestaltung des Parkplatzes an der Raiffeisenbank an erster Stelle. Gespräche laufen dazu auch mit der Raiffeisen-Volksbank bereits seit einiger Zeit. Der Arbeitskreis bewertete die in Betracht kommenden Projekte zumeist in die  Kategorie A1 was bedeutet das beim Ranking mit Projekten aus anderen Regionen eine bessere Position erreicht werden kann.
Diedrich Janssen wies auch noch einmal auf die Möglichkeiten für private Projekte hin. Auch hier ist eine hohe Förderquote möglich. Nähere Einzelheiten dazu sind auf der Internetseite
www.sielhafenorte.de zu erfahren. Ein Flyer dazu ist auch (hier) abrufbar und liegt auch in der Tourist-Information in Werdum aus..
Angeschoben wurde vom Arbeitskreis auch das Gemeinschaftsprojekt "Wege". Eine Machbarkeiststudie soll dafür in Auftrag gegeben werden. Ziel ist es eine Übersichtskarte mit Rad- und Wander- aber auch Wasserwegen zu erstellen und diese dann mit der nötigen Infrastruktur wie Ruhebänken, Unterstellmöglichkeiten und ggf. Toiletten zu versehen.
Nach Realisierung der ersten Projekte des auf ca. 8 - 10 Jahren ausgelegten Plans soll auch eine Prämierung der besonders gelungenen Umsetzungen ins Auge gefasst werden.


Esens stv. Bürgermeister Martin Mammen begrüßt die Mitglieder des Arbeitskreisesl


Diedrich Janssen führt durch die Sitzung


Diese umfangreiche Tagesordnung war abzuarbeiten

Gemeinderat Werdum beschliesst Dorfentwicklungsplan


Zwei dicke Hefte: der Dorfentwicklungsplan und die erarbeiteten Projekt-Steckbriefe

Zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr kam kurz vor Weihnachten der Werdumer Gemeinderat noch einmal im "Haus des Gastes" zusammen. Die Tagesordnung war nur kurz, hatte es aber in sich, schließlich sollte der in knapp zwei Jahren erarbeitete Dorfentwicklungsplan beschlossen werden. Nach einer kurzen Diskussion, bei der es in erster Linie um die Reihenfolge der umzusetzenden Maßnahmen ging, wurde der Plan einstimmig in der vorliegenden Form beschlossen. Er dient künftig als Grundlage für Förderanträge und soll die Entwicklung der Gemeinde die nächsten zehn Jahre maßgeblich vorgeben. Die entwickelten Projektvorschläge berücksichtigen die aus heutiger Sicht notwendigen Investitionsmaßnahmen um sowohl das dörfliche Leben weiter aktiv zu halten als auch die touristische Ausrichtung Werdums zu fördern. Der Dorfentwicklungsplan und die Projektsteckbriefe stehen unter www.sielhafenorte.de zum Download bereit.

11. Sitzung des Arbeitskreises am 25. April in Carolinensiel


Die Werdumer AK-Mitglieder v.L.: Johann Pieper, Friedhelm Hass, René Weiler-Rodenbäck, Fritz König, Adda Eden-Becker, Jörg Pieper, Karl-Heinz Ockenga und SG-Jugendpfleger Holger Dräger

"Ich bedanke mich für die sehr offenen Diskussionen, bei denen vor allem viele Gemeinsamkeiten bei aller Unterschiedlichkeit festgestellt werden konnten". Mit diesen Worten eröffnete Diedrich Janssen vom Planungsbüro NWP die elfte Arbeitskreissitzung im Rahmen der Dorfentwicklung. Noch einmal kam dazu in dieser Woche der gebildete Arbeitskreis in Carolinensiel zusammen. Es galt die Ergebnisse zusammen zu fassen und auch die Priorisierungen in den einzelnen Ortschaften darzustellen. Wittmunds Bürgermeister Rolf Claussen begrüßte zu Beginn die Teilnehmer und bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen AK-Mitgliedern für ihr Engagement. "Das ist nicht selbstverständlich, zeigt aber das große Interesse der Bürgerinnen und Bürgern an der Entwicklung ihrer Region" so der Bürgermeister. Auch Heike Ritter-Eden als Gastgeberin im "Groot Huus" im Sielhafenmuseum freute sich über den Besuch im Museum und nutzte die Gelegenheit die Besonderheiten kurz darzustellen.  Die Mitarbeiter des Planungsbüros NWP präsentierten die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen. So lagen die Schwerpunkte der Gruppe "Dorfleben" bei der allgemeinen und speziell der ärztlichen Versorgung. Aber auch die Mobilität war ein wichtiges Thema. Als konkrete Projekte wurde der Bau von Gemeinschaftseinrichtungen wie Multifunktionshallen entwickelt. Die Organisation von "Leihomas" zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde ebenfalls diskutiert. Die Gruppe "Ortsgestaltung" hat sich ein Jahr lang mit den Themen Bauleitplanung, der Entwicklung eines Verkehrskonzepts und einer städtebaulichen Siedlungsentwicklung beschäftigt. Die Parkraumschaffung, Verschönerungen der Ortseingänge und Promenaden und die Erarbeitung einer "Gestaltungsfibel"  schälten sich als konkrete Projekte heraus. "Wirtschaft und Tourismus" hieß die dritte Arbeitsgruppe, die die wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft, der Fischerei, des Handels  und des Tourismusses unter die Lupe nahm. Auch hier wurden viele gemeinsame Ideen besprochen. Die Gestaltung der Häfen und die Erweiterung des Wander und Radwege sollen in Projekte ebenso umgesetzt werden wie die Möglichkeiten des Wasserwanderns. Zudem waren die übergeordnete Themen Klima- und Umweltschutz Schwerpunkte. Aus den einzelnen Orten wurden abschließend die Festlegung der Prioritäten vorgestellt. Um sofort starten zu können, war die Aufgabe möglichst jeweils fünf Projekte zu benennen und zu gewichten, die bereits umsetzbar sind. In Werdum hat man sich darauf verständigt den Bau der Multifunktionshalle mit der höchsten Priorität zu versehen. Die Parkraumsicherung bzw. -erweiterung soll folgen. "Wir wollen unsere Stärken stärken" so Vortragender Johann Pieper, der die weiteren Projekte im Haustierpark, um die Kneipphalle und auf der Museumswiese vorstellte. Joachim Oltmanns favorisierte für Bensersiel die Gestaltung der Ortsdurchfahrt. Als erstes durchführbare Projekt stellte er die Neugestaltung des Kurparks vor. In Carolinensiel will man die Verbesserung der Hafenanbindung und der Promenade in Angriff nehmen. Ein Verkehrskonzept soll ebenso entwickelt werden wie ein Wohnbedarfskonzept. Der Kurgarten soll im Zuge eines Hotelbaus schöner gestaltet werden wie Ortsvorsteher Eike Cornelius erläuterte. Jürgen Peters stellte die Pläne für Neuharlingersiel vor. Die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt hat wie die Gestaltung des Hafenbereichs höchste Priorität. Außerdem will man sich zügig der weiteren Nutzung von Freiflächen, der Parkraumsituation und der Schaffung von neuen Sport-, Freizeit- und Kultureinrichtungen widmen.


Wittmunds Bürgermeister Rolf Claussen begrüßt die AK-Mitglieder in Carolinensiel


Heike Ritter-Eden heißt die Teilnehmer in den Räumen des Sielhafenmuseums willkommen.


Diedrich Janssen fasst die Ergebnisse zusammen


Die Tagesordnung der 11. und vorerst letzten Arbeitskreissitzung

Nach Genehmigung des Dorfentwicklungsplans "Sielhafenorte im Landkreis Wittmund" sollen ab 2019 die ersten Projekte realisiert werden. Bis dahin wird der erarbeitete Plan der Öffentlichkeit vorgestellt; die Gemeinde- bzw. Stadträte müssen zustimmen und das "Amt für regionale Landesentwicklung" muss letztendlich den Plan absegnen. Ab September 2018 können dann für die Dauer von 6-8 Jahren Fördermittel für entsprechende Projekte beantragt werden.

10. Sitzung des Arbeitskreises am 14. März in Werdum


Geballte Frauen-Power des Planungsbüros "NWP". v.L.: Bea Kunzmann, Elena Ernstofer, Christine Müller, Tomke Lange und Anne-Kathrin Leask

Die Dorfentwicklungsplanung geht in die Verlängerung. War ursprünglich vorgesehen die Arbeit des Arbeitskreises mit der 10. Sitzung abzuschließen, so teilte das Planungsbüro "NWP" mit, dass ein zusätzlicher Termin erforderlich wird. Während der 10. Sitzung am 14. März im Werdumer-Hof wurden weiterhin die bereits vorliegenden Projektvorschläge spezifiziert.


Werdums Bürgermeister Friedhelm Hass heißt die Arbeitskreismitglieder in Werdum willkommen


Christine Müller begrüßt die Arbeitskreis-mitglieder und führt in die Sitzung ein


Viele AK-Mitglieder waren zur Sitzung in Werdum erschienen


Ortsentwicklung und Ortsgestaltung diskutieren die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe


Die Arbeitsgruppe "Soziales und Gesellschaftliches" befasst sich mit dem Dorfleben


Wander-, Rad- und mögliche Wasserwege wurde besprochen


Der AK "Wirtschaft und Tourismus" bei der Arbeit

9. Sitzung des Arbeitskreises am 14. Februar in Bensersiel


Alle hören im Strandprotal in Bensersiel interessiert zu

Zur vorletzten Sitzung traf sich der Arbeitskreis "Dorfentwicklungsplanung" in Bensersiel. Ziel war es weiter die bisher vorliegenden Projektvorschläge zu konkretisieren und auf Durchführbarkeit zu durchleuchten. Zudem informierte in einem Fachbeitrag Herr Bruhnken von der "Wohnungsbaugesellschaft Friesland mbH" zum Thema Wohnungsneubau in der Region. Fehlender Wohnraum ist auch der Sielhafenregion ein zunehmend größeres Problem.
Weiter geht es nun am 14. März mit der 10. Sitzung dann in Werdum


Christine Müller führt in die Tagesordnung ein


SG-Bürgermeister Harald Hinrichs begrüßt die Teilnehmer als federführende Kommune


Bernhard Bruhnken, Geschäftsführer der "Wohnungsbaugesellschaft Friesland mbH" referiert


Viele Fragen standen anch dem Vortrag von bernhard Bruhnken im Raum

Zur vorletzten Sitzung traf sich der Arbeitskreis "Dorfentwicklungsplanung" in Bensersiel. Ziel war es weiter die bisher vorliegenden Projektvorschläge zu konkretisieren und auf Durchführbarkeit zu durchleuchten. Zudem informierte in einem Fachbeitrag Bernhard Bruhnken, Geschäftsführer der "Wohnungsbaugesellschaft Friesland mbH" zum Thema Wohnungsneubau in der Region. Fehlender Wohnraum ist auch der Sielhafenregion ein zunehmend größeres Problem. Inbesondere bezahlbare Wohnungen für Einheimische und für Fachkräfte werden rar und auch der Landkreis Wittmund macht sich bereits Gedanken über eine ähnliche Gesllschaft wie im Nachbarkreis. Bernhard Bruhnken stellte sehr anschaulich das Geschäftsmodell der Friesländer vor. Mit insgesamt 16 Mitarbeitern bewirtschaftet und unterhält die Gesellschaft über 1.300 Wohnungen. Die Gemeinden und der Landkreis sind Träger der Gesellschaft und bringen sich mit Anteilen bzw. nutzbaren Grundstücken ein. Dadurch ist die Marktfähigkeit gegeben und der Mietspiegel der eigenen Wohnungen kann unterhalb des durchschnittlichen Mietpreises gehalten werden. Die Bedeutung dieses Thema wurde auch durch die erhebliche Zahl der nachfolgenden Fragen deutlich. "Wieviel Startkapital braucht eine solche Gesllschaft"? oder auch "ist eine Beteiligung des Landkreises an der bereits bestehenden friesländischen Gesellschaft möglich"? waren nur einige. Der Zeitrahmen für die anschließende Arbeit in den Arbeitskreisen  wurde jedenfalls um einiges kleiner. Vielleicht muss dann in der letzten Sitzung am 14. März in Werdum nachgearbeitet werden.


Der Arbeitskreis "Wirtschaft und Tourismus" mit Tomke Lange ist wieder fleißig 

8. Sitzung des Arbeitskreises am 17. Januar in Neuharlingersiel


Tomke Lange moderiert die Gruppe "Wirtschaft und Tourismus"

Mitte 2018 soll das Konzept zur Dorfentwicklung "Sielhafenorte im Landkreis Wittmund" für die Orte Bensersiel, Neuharlingersiel, Carolinensiel und Werdum stehen. Zum 8. Mal tagte dazu der, aus interessierten Bürgern bestehende, Arbeitskreis in Neuharlingersiel. Auf großes Interesse stiess dabei der einstimmende Vortrag von Langeoogs Bürgermeister Uwe Garrels unter dem Thema "Chancen der Sielhafenorte aus Sicht eines Inselbürgermeisters". Nach der Begrüßung durch Neuharlingersiels Bürgermeister Jürgen Peters und der Einführung von Christine Müller vom Planungsbüro "NWP" zeigte Garrels mit dem Blick eines Außenstehenden die derzeitige Situation der Küstenregion speziell im Tourismus auf. "Es gibt viele Aspekte was Inseln und Küste verbindet" so Garrels. Beispielhaft nannte er die Schifffahrt, die Pendler, die täglich zur Arbeitsleistung auf die Insel fahren und die vielen Tagesgäste die von den Küstenorten die Inseln erkunden. Die Gründung der "OFI GmbH", eine Bündelung der Marketingaktivitäten der Inseln, dient der Schärfung des Profils und dem effektiveren Einsatz der finanziellen Mittel. Er wünschte sich eine ähnliche Entwicklung an der Küste, um darauf aufbauend gemeinsam stärker zu werden. "Gemeinsam handeln ist besser als sich abzugrenzen" so Garrels. Der zudem auf den sich abzeichnenden Fachkräftemangel und auf das sich reduzierende Bettenangebot einging. "Um dem zu begegnen müssen wir professioneller werden und wir brauchen mehr Hotels" so Garrels. Die derzeitige Vermieterstruktur würde stetig älter werden, hier müssen junge Leute motiviert werden, einzusteigen.
Bisher wurden aus den Arbeitskreisen und Ortsgesprächen über 160 Einzelprojekte vorgeschlagen, die seitens NWP in einer Liste thematisch sortiert worden sind und die jetzt in den Arbeitsgruppen noch mal eingehend diskutiert werden. Den Anfang machte man in neuharlingersiel, auch die nächsten beiden Sitzungen am 14. februar und 14. März werden dazu genutzt bevor das Planungsbüro daraus dann das Gesamtkonzept erstellt und den Räten zur Beschlußfassung vorlegt.
Weiter geht es nun am 14. Februar mit der 9. Sitzung dann in Bensersiel


Christine Müller führt in die Tagesordnung ein


Uwe Garrels, Bürgermeister von Langeoog", blickte von außen auf die Küstenregion

 
Intensiv wurde in den Gruppen die Projektliste besprochen

6. Sitzung des Arbeitskreises am 18. Oktober in Werdum


Hermann Schiefer vom Monumentendienst referiert


die Teilnehmer verfolgen mit großem Interesse den Ausführungen

Der Arbeitskreis zur Dorfentwicklung "Sielhafenorte im Landkreis Wittmund" tagte zum 6. Mal, diesmal im "Freesenkroog" in Werdum. Im Mittelpunkt stand ein Impulsreferat von Hermann Schiefer vom Monumentendienst zum Thema Baukultur, ortsbildprägende Gebäude und Denkmalschutz. Er machte sehr eindrucksvoll auf die Besonderheiten und die vielfältigen historischen Objekte der Region aufmerksam und gab wichtige Hinweise zur weiteren Vorgehensweise. "Es ist schon viel erreicht, wenn die Kommunen bei ihrer Bauleitplanung die regionalen Besonderheiten im Blick haben und sich nicht scheuen einen gewissen Rahmen zu gestalten" so der passionierte Denkmalschützer. Oftmals hat man nach nach seiner Meinung bei privaten Immobilien keinen Einfluß aber man kann mit Informationen und Hilfestellungen viel erreichen.  
Weiter geht es nun am 22. November mit er 7. Sitzung dann in Carolinensiel


Werdums stellvertrender Bürgermeister Renè Weiler-Rodenbäck begrüßt die Teilnehmer


Diedrich Janssen führt in die Sitzung ein


Kreislandwirt Manfred Tannen stand im Mittelpunkt der Diskussionen im AK "Wirtschaft und Tourismus".


Schwerpunkt war das Thema Landwirtschaft in der Arbeitsgruppe


Interessant waren auch die Beiträge im AK "Ortsentwicklung und Ortsgestaltung" diesmal mit Hermann Schiefer


Arbeit in der Arbeitsgruppe Soziales und Gesellschaftliches

5. Sitzung des Arbeitskreises am 26. September in Bensersiel


Diedrich Janssen vom Planungsbüro NWP führt in die Arbeitskreissitzung ein.
Auf dem Podium sitzen Esens Stv. Bürgermeister Martin Mammen und Tilly Rachner

Mobilität und öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) stand zu Beginn der 5. Arbeitskreissitzung zur Dorfentwicklungsplanung in Bensersiel im Focus. Nach der Begrüßung trug Tilly Rachner von der Verkehrsregion Nahverkehr Ems-Jade (VEJ) zu dem Thema vor. Er verwies auf die Möglichkeiten, die sich für die Region unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit ergeben könnten. Auch autonomes Fahren wurde dabei angesprochen.
Danach wurde dann weiter in den thematischen Arbeitsgruppen
- Soziales und Gesellschaftliches (Dorfleben)
- Ortsentwicklung und Ortsgestaltung
- Wirtschaft und Tourismus
weiter diskutiert und Ideen entwickelt. Weiter geht es nun am 18. Oktober mit er 6. Sitzung dann in Werdum.


Tilly Rachner referiert zum Thema "Mobilität"


Arbeit in der Arbeitsgruppe

4. Sitzung des Arbeitskreises am 16. August in Neuharlingersiel


die Arbeitsgruppe "Tourismus und Wirtschaft" diskutiert mit Tomke Lange über Freizeitmöglichkeiten, Radwege und Museen

Die Sommerpause ist auch für den Arbeitskreis zur Entwicklung des Dorfentwicklungsplans für die Orte Bensersiel, Neuharlingersiel, Carolinensiel und Werdum vorbei. Diese Woche wurde die Arbeit mit der 4. Arbeitskreissitzung in Neuharlingersiel fortgesetzt. Bedingt durch starken Ernteeinsatz der Landwirtschaft fehlten zwar etliche Ak-Mitglieder, aber dennoch konnte gut 3 Stunden lang am Konzept gearbeitet werden. ZU Beginn begrüßte Gastgeber Jürgen Peters, Bürgermeister von Neuharlingersiel, die Teilnehmer. Die Sitzung startete dann mit einem Vortrag von Herrn Krott von der Kassenärztlichen Vereinigung aus Aurich zum Thema "Gesundheitsversorgung in der Region".
Diedrich Janssen vom Planungsbüro NWP bedankte sich bei dem Referenten und schickte dann die 3 Arbeitsgruppen an die Arbeit.
 Die Arbeitskreise treffen sich am 26. September in Bensersiel 5. Sitzung wieder.


Neuharlingersiels Bürgermeister Jürgen Peters begrüßt die Arbeitskreismitglieder


Diedrich Janssen hat die Oberaufsicht


Herr Krott von der Kassenärztlichen Vereinigung erläutert das System der Ärzteversorgung


Die einzelnen "Versorgungsebenen" werden anschaulich dargestellt

Anhand von deutschlandweit geltenden Vorgaben und Zahlen aus er Region stellte er die ärztliche Versorgung in der Region und speziell im Landkreis Wittmund dar. Er erläuterte die Systematik, die dahinter steckt und beleuchtete auch die Aufgaben der Kassenärztlichen Vereinigung bei der Steuerung inclusive Möglichkeiten zur Anwerbung von Ärzten. Der oftmals gefühlt empfundene Ärztemangel lässt sich nach dem Vortrag so nicht belegen. Danach liegt der Landkreis Wittmund bei den Hausärzten bei einer versorgung von 104%, bei den Fachärzten teilweise noch höher. Eine Ansiedlung wie in Neuharlingersiel mit einer Arztpraxis geplant sieht er positiv und eine Förderung wäre möglich - es muss nur ein Arzt oder eine Ärztin gefunden werden.


Übersichtskarten wurden von den Arbeitsgruppen besprochen und vervollständigt


Die Arbeitsgruppe "Ortsplanung" diskutiert


Auch die Gruppe für "Soziales und Gesellschaft" bespricht sich intensiv


Reger Austausch bei der Gruppe "Tourismus und Wirtschaft"

3. Sitzung des Arbeitskreises am 14. Juni 2017 in Carolinensiel


die Aula der Grundschule in Carolinensiel ist gut gefüllt. Vorne: Diedrich Janssen

Die Arbeit am Dorfentwicklungsplan mit den Orten Bensersiel, Neuharlingersiel, Carolinensiel und Werdum wurde diese Woche mit der 3. Arbeitskreissitzung in Carolinensiel fortgesetzt. Rund 60 Bürgerinnen und Bürger aus den vier Orten hatten sich bei schönstem Wetter in der Grundschule eingefunden um weiter an dem Plan zu arbeiten. Einleitend begrüßte Wittmunds Bürgermeister Rolf Claussen die Teilnehmer und wünschte bei allen Unterschieden möglichst viele Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, da man gemeinsam viel mehr bewegen kann als jeder Ort für sich.
Diedrich Janssen vom Planungsbüro NWP verdeutliche in einem Impulsreferat die aktuelle rechtliche Situation der Bauleitplanung. Bekanntlich besteht große Unsicherheit wegen der neuen rechtlichen Bewertung vom Miteinander von Dauerwohnen und Ferienwohnungen. Janssen verwies darauf, dass in allen Orten dringender Handlungsbedarf besteht und die Raumordnung der Rechtssprechung angepasst wird. Eine kürzlich beschlossende Änderung des Baugesetzes durch den Bundestag reicht in den meisten Fällen dazu nicht aus.
In den drei gebildeten Arbeitsgruppen wurde dann anschließend fleißig diskutiert und gearbeitet. Es ging darum die "Stärken und Schwächen-Analyse" abzuschließen und eine Priorisierung der unterschiedlichen Themenschwerpunkte vorzunehmen.
Die Arbeitshreise gehen jetzt in die Sommerpause und treffen sich dann am 16. August in Neuharlingersiel zur 5. Sitzung wieder.


Bürgermeister Rolf Claussen begrüßt die Arbeitskreismitglieder in Carolinensiel


Diedrich Janssen erläutert den Teilnehmern die Probleme bei der Bauleitplanung


Abigaile Martin präsentiert die Priorisierung der Arbeitsgruppe "Tourismus und Wirtschaft"


und verabschiedet sich dann von der Arbeitsgruppe. Sie verändert sich nach Dänemark. Ihre Aufgabe wird künftig Tomke Lange (r.) wahrnehmen.

2. Sitzung des Arbeitskreises am 17. Mai 2017 in Werdum


die Mitglieder des Arbeitskreises verfolgen gespannt die Berichte der Mitarbeiterinnen des Planungsbüros

Die Arbeit am Dorfentwicklungsplan mit den Orten Bensersiel, Neuharlingersiel, Carolinensiel Und Werdum geht zügig voran. Im Landhotel "Werdumer-Hof" traf sich der gebildete Arbeitskreis zu seiner 2. Sitzung um sich zum einen noch mal der Stärken- und Schwächenanalyse zu widmen zum anderen wurde aber auch  vom begleitenden Büro des NWP über die Möglichkeiten der Förderung berichtet und in die Diskussion um ein Leitbild eingeführt. Werdums Bürgermeister Friedhelm Hass begrüßte die erschienenen Mitglieder des Arbeitskreises. Dann berichteten Christine Müller und Abigail Martin vom NWP Planungsbüro über die in der Zwischenzeit stattgefundenen Ortsgespräche in Werdum und Neuharlingersiel.  Im Rahmen der Dorfentwicklungsplanes hatte die Gemeinde Werdum zu einem "Dorfgespräch" eingeladen. Dabei rückten einige neue Themen und Wünsche in den Focus, die insbesondere von Jugendlichen vorgebracht worden waren. So ging es u.a. um die Nutzung der Strände, um aktrakivere Freizeiteinrichtungen aber auch um eigene Treffpunkte nur für Einheimische wie Mehrfunktionshäuser. Auch Möglichkeiten zur Erhaltung bestehender Dorfgemeinschaften wurden in den Geprächen sehr intensiv diskutiert.
Christine Müller erläuterte die möglichen Fördersätze für einzelne Projekte. Das geht von 30% für private Maßnahmen bis hin zu 73% für Kommunen und gemeinnützige Vereine. Auch animierte sie die Beteiligten bereits jetzt in der Entwicklungszeit Projekte mittels eines Projektsteckbriefes zu erfassen und dem NWP zwecks Einordnung schon mal zuzuleiten. "Bei der Einführung eines Leitbildes sollte der Schwerpunkt auf eine möglichst hohe emotionale Identifizierung der Bevölkerung geachtet werden und es sollte positiv ausstrahlen" gab Anne-Kathrin Heine die Richtung vor. "Es sollte das deutlich machen auf was man stolz ist, wo man die Stärken sieht und wie man in den nächsten 10 bis 20 Jahren zusammen leben möchte" erläuterte die Humangeografin, wobei die Realität im Blick bleiben sollte.
Die nächste Sitzung findet am 14.06. um 18.30 Uhr in der Grundschule in Carolinensiel statt.


Bürgermeister Hass begrüßt die Arbeitskreismitglieder in Werdum


Nicht alle waren erschienen


Christine Müller (stehend) erläutert die Fördermöglichkeiten


Der Arbeitskreis "Tourismus und Wirtschaft" berät und Stärken und Schwächen

Dorfgespräch in Werdum am 03. Mai 2017


die Bürgerinnen und Bürger sind mit Interesse dabei

Im Rahmen der Dorfentwicklungsplanes hatte die Gemeinde Werdum zu einem "Dorfgespräch" eingeladen. Neben der Arbeit des Arbeitskreises sollen die bisher erarbeiteten Themen zwischendurch immer mal mit der Bevölkerung beprochen werden und ggf. neue Themen oder Projekte entwickelt werden. Bürgermeister Friedhelm konnte dazu eine Reihe interessierter Bürger im "Haus des Gastes" begrüßen. Christine Müller und Dirk Kaminski vom begleitenden Planungsbüro NWP Planungsgesellschaft mbH führte dann durch den Abend und gaben Hinweise zur Förderfähigkeit der angedachten Projekte. Den ersten Impuls brachte der Bürgermeister selbst ins Gespräch. Die fehlende Grundversorgung im Dorf wird oft bemängelt. Eine mobile Versorgung wäre aus Sicht der Bürger eine praktikable Variante. Auch für die besonders im Sommer prekäre Parkplatzsituation wurden Lösungsvorschläge gemacht. Eine "Eventhalle" auf dem jetzigen Tennisplatz könnte sowohl für ein ganzjähriges Sportangebot als auch für "Schlechtwetterangebote" des Heimat- und Verkehrsvereins für Touristen genutzt werden. Weitere Anregungen kamen zur künftigen Nutzung der Burg Edenserloog, zur besseren Mobilfunkanbindung und zur Gestaltung des Schulhofes. Bemängelt wurde insbesondere die oftmals zu hohe Einfahrtgeschwindigkeit am Ortseingang aus Richtung Buttforde. Hier wäre eine Geschwindigkeitsbeschränkung wünschenswert. Neben öffentlichen Investitionen sind auch private Projekte förderfähig. Das gilt für die Kirche, die dringenden Investitionsbedarf sieht genauso wie z.B. für Gaststättenbetreiber. "Die Förderkriterien müssen aber vorher genau beachtet werden" so Christine Müller. Nach der Erarbeitung des Dorfentwicklungsplans zusammen mit Bensersiel, Neuharlingersiel und Carolinensiel und der Genehmigung durch das Land Niedersachsen können dann 8 Jahre lang Projekte entwickelt und bezuschusst werden.
Der Arbeitskreis trifft sich jetzt am 17. Mai zu seiner nächsten Sitzung.


Bürgermeister Friedhelm Hass bei seiner Begrüßung


Christine Müller erläutert Fragen zur Förderfähigkeit


und stellt die bisherigen Arbeitsergebnisse des Arbeitskreises vor.


alle hören gespannt zu


Hermann Kettwich studiert die Zusammenfassung

1. Arbeitskreissitzung am  05. April in Bensersiel


Vison und Wünsche
unter dieser Überschrift wurde eine Stärken / Schwächen Analyse besprochen

Nächste Runde in der Erarbeitung eines Dorfentwicklungsplans. Der neu konstituierte Arbeitskreis traf sich im Starndportal in Bensersiel zu seiner ersten Arbeitssitzung. In drei Gruppen wurde eine Stärken / Schwächen Analyse vorgenommen. Unter den Oberbegriffen Gesellschaftliches Leben, Ortsplanung und Wirtschaft und Tourismus wurden dazu bisher zusammen getragene Aspekte bewertet. Es wurde intensiv diskutiert und die Verschiedenheit der Ortschaften wurde dabei manchmal sehr deutlich. Auch unterschiedliche Bewertungen kamen schnell zu Tage. Aber auch viele Gemeinsamkeiten ergaben sich. Trotz konzentrierter Arbeit konnte noch nicht alles abschließend besprochen werden und wurde auf die nächste Arbeitskreissitzung am 17. Mai in Werdum verschoben.



1. Zusammenkunft der Arbeitskreise am  24. März in Neuharlingersiel


Das Führungsgremium um Diedrich Janssen, Joachim Oltmanns von der SG-Esens und den Bürgermeistern Jürgen Peters und Karin Emken, umrahmt von den "Impulsgebern" Imke Wemken (L) und Angela Grimm (R)


Angela Grimm


Jürn Bunje


Imke Wemken

 


vollbesetzter Kursaal in Neuharlingersiel
über 80 Bürgerinnen und Bürger trafen sich zur ersten Arbeitskreissitzung

Runde 2 in der Dorfentwicklungsplanung. Nachdem in den vier beteiligten Dörfern jeweils Bürger-Informationsabende stattgefunden haben und Interessierte Bürger sich bereit erklärt haben in einem großen Arbeitskreis an der Planung mitzuwirken, trat dieser nunmehr am vergangenen Freitag in Neuharlingersiel erstmals zusammen. Nach der Begrüßung durch Neuharlingersiels Bürgermeister Jürgen Peters stimmten Superintendentin Angela Grimm zum Thema Demografie, Jürn Bunje über das Weltnaturerbe Wattenmeer und Imke Wemken zum Thema Tourismus die Teilnehmer mit kurzen Impulsvorträgen auf die kommende Arbeit ein. Unter der Anleitung der Mitarbeiter des Planungsbüros NWP Planungsgesellschaft mbH ging es dann ans Werk. In einem "World-Café" wurde zuerst eine Stärken-Schwächen-Analyse durchgeführt. In vier Gruppen wurden an Thementischen abwechselnd zu verschiedenen Oberbegriffen bestimmte Handlungsfelder herausgearbeitet und anschließend der großen Gruppe vorgestellt. Darauf aufbauend wurde dann eine Leitbilddiskussion mit dem Ziel "Wie soll unser Dorf im Jahr 2030 aussehen" angestoßen. Die in den knapp 6 Stunden erarbeiteten Themenfelder sollen jetzt beginnend am 05. April in einzelnen thematischen Arbeitsgruppen vertieft werden und daraus mögliche Maßnahmen abgeleitet werden.


Darum geht`s:
Ortsentwicklung und Ortsgestaltung


Diedrich Janssen, Chef des Planungsbüros, bläst zum Wechsel ins Horn


Christine Müller nortiert sich die gemachten Vorschläge


intensive Diskussionen ergeben sich

Bürger-Informationsveranstaltung in Werdum am 26. Februar im "Werdumer-Hof"
In einem ersten Schritt wurden in den vier Orten Bürger-Informationsveranstaltungen durchgeführt.


Die Vertreter der Gemeinde hörten genau hin

v.L.: Jürgen Manott, Johann R. Osterkamp, Stv. Bürgermeister René Weiler-Rodenbäck, Bürgermeister Friedhelm Hass und Joachim Oltmanns vom Bauamt der Samtgemeinde Esens


Antje Thomßen


Diedrich Janssen


Christine Müller


Anne-Kathrin Heine

Die Gemeinde Werdum hat in der letzten Woche im Werdumer-Hof den Auftakt gemacht und seine Bürger über das Programm und dessen Möglichkeiten informiert. Bürgermeister Hass freute sich über das rege Interesse zahlreicher Einwohner. Besonders begrüßte er Frau Antje Thomßen vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) und Diedrich Janssen vom Planungsbüro NWP Planungsgesellschaft mbH und seine Mitarbeiterinnen Christine Müller und Anne-Katrin Heine, die durch die Informationsveranstaltung führten.
Antje Thomßen erläuterte die Grundlagen und Ziele des Programms zur Förderung des ländlichen Raums. Letztendlich sollen für die 4 Dörfer Antworten auf die Frage. "Wie soll die Region in 30 Jahren aussehen?" formuliert werden. Dazu sind bestimmte Themenfelder wie Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, Demographische Entwicklung, Reduzierung von Flächenverbrauch, Gleichstellung von Frauen und Männern und Belange der Kinder und Jugendlichen vorgegeben. Um die Umsetzung erarbeiteter Projekte zu unterstützen sind hohe Fördersätze in Aussicht gestellt. Bis zu 75% der Kosten werden von Land und EU gefördert.
Das Planungsbüro stellte den weiteren Verlauf bis zur Verabschiedung der zu erarbeiteten Dorfentwicklungsplanung dar. Danach soll in jedem ort ein Arbeitskreis gebildet werden. Noch in der Bürgerversammlung wurde die Zusammensetzung dieses Gremiums vorgestellt. Er soll einen Querschnitt der Bevölkerung mit Vertretern der Vereine, weiterer Institutionen und interessierten Bürgern darstellen. Die ersten haben sich auch gleich zu einer Mitarbeit bereit erklärt. Der Arbeitskreis wird dann mit den Arbeitskreisen der anderen Orte in einer gemeinsamen Sitzung und in mehreren thematischen Arbeitskreisen konkrete Projekte für die ganze Region entwickeln. Wenn es gut läuft könnte bereits Mitte nächsten Jahres die Erarbeitung eines genehmigungsfähigen Planes fertig gestellt sein. "Das ist zwar ambitioniert, aber machbar" so die Einschätzung des begleitenden Planungsbüros. Die ArL wird dann den Plan genehmigen und jeweils bis zum 15. September eines jeden Jahres Anträge auf förderfähige Projekte entgegen nehmen und hoffentlich Zuschüsse bewilligen. Über die Höhe des Fördertopfes konnte leider keine Aussage gemacht werden; entscheidend ist die Einstufung in eine Prioritätenliste. Gefördert werden sowohl Projekte der Kommunen als auch private Vorhaben.


Bürgermeister und Stellvertreter


Die Vertreter der ArL und des Planungsbüros


gut besuchte Bürgerversammlung


erste Vorschläge wurden schon gemacht