Hinkelstein enthüllt



Noch ist er verhüllt, der gewichtige Hinkelstein an der neu gestalteten  Kreuzung K14 / K16

Werdum verfügt nunmehr über ein weiteres, optisch gut gestaltetes, Wahrzeichen. Gemeint ist der  an der Kreuzung der Kreisstraße 14 und 16 enthüllte Hinkelstein mit einem stolzen Gewicht von zwei Tonnen.

Der Hinkelstein mit Inschrift

In einer kleinen Feierstunde, zu der der Gemeinderat und die Vereine und Institutionen der Gemeinde eingeladen worden waren, wurde der Stein von Bürgermeister Friedhelm Hass und Frau Edith Lüdtke enthüllt. Frau Lüdtke, eine ehemalige Werdumerin aus dem Ortsteil Edenserloog hatte den Schriftzug „Werdum – Luftkurort“ auf dem Monolithen (= „ein hochkant aufgerichteter langer Stein“) im Werte von rd. 1000 Euro spontan gesponsert. Bürgermeister Hass hatte die gebürtige Werdumerin bei der Suche nach einem geeigneten Stein bei dem dem Wittmunder Steinmetz Uwe Oetken, nach langen Jahren wieder getroffen.  Mit ihrer Idee, etwas für ihre ehemalige Gemeinde zu tun, lief Edith Lüdtke offene Türen ein. Der Beschluss des Gemeinderates war dann nur noch eine Formsache.
Der Granit-Hinkelstein, der übrigens durch die Eiszeit nach Dänemark getrieben wurde, fand in Werdum einen würdigen Platz. Auf einem frostsicheren Fundament und mit einer soliden Stahldübelung versehen, dürfe er Einheimische und Gäste gleichermaßen über viele Jahre erfreuen und ein neues Fotomotiv bieten.  
Da die Beete neben dem Radweg an der Edenserlooger Straße und im Kreuzungsbereich K 14/K 16 nach bewährter Werdumer Art mit Mini-Rosen und über tausend Tulpenzwiebeln bepflanzt wurden, wird der Luftkurort im Frühjahr und  Sommer wieder ein farbenfrohes Blütenmeer bieten. 

Nach der Enthüllung hatte die Gemeinde die Anwesenden zu Kaffee, Tee, Glühwein und Gebäck in den „Werdumer Hof“ eingeladen.

Am Sonnabend, 5. Dezember, 11 Uhr, wird der Radweg  von der Kreuzung Neuharlingersieler Straße bis Werdumeraltendeich in einer Feierstunde freigegeben werden.

Bürgermeister Hass bei der Ansprache und der Enthüllung mit Edith Lüdtke

zahlreiche Werdumer waren mit dabei