Lea-Sophie Peters wird deutsche Vize-Meisterin            10.12.2014


Lea-Sophie Peters auf dem Rücken ihres Pferdes "Jerry"
Foto: Figure eight

Ende Oktober machte sich die 17-jährige Schülerin Lea Sophie Peters mit ihrem sechsjährigen Quarter Horse Wallach „Cooldressedinvester“ wieder auf den Weg zu einem der wichtigsten Westernreitturniere des Jahres: der Internationalen Deutschen Meisterschaft der DQHA  (Deutsche Quarter Horse Association). Hier erreichten die Beiden in jeder der teilgenommenen Disziplinen eine Top Ten Platzierung und wurden in der Performance Halter Geldings Youth sogar Deutsche Vizemeister!
In der Hunter under Saddle und Hunt Seat Equitation reichte es jeweils für Rang fünf, in der Pleasure für Rang sechs, in der Showmanship at Halter und in der Horsemanship erlangten Lea und Jerry Platz acht und im Trail Platz neun.
Außerdem wurde Jerry das Halter Register of Merrit von der AQHA (American Quarter Horse Association) verliehen. Mit dem Register of Merit würdigt die AQHA herausragende Leistungen des jeweiligen Pferdes. Somit ist ihre diesjährige Saison zu Ende.

Ein besonderer Dank gilt hier dem Reitstall Hendrik Janssen und Gianna Gerhardt, welche sich hervorragend um Jerry kümmern und somit für beste Bedingungen sorgen. Des weiteren gilt ein großer Dank Leas Trainer Alexander Eck, der Lea auf den Turnieren, aber auch im Training mit Rat und Tat zur Seite steht. Für die junge Werdumerin ging damit ein sehr erfolgreiches Jahr 2014 zu Ende. Im kommenden Jahr wird Lea Peters wieder angreifen. Sofern sie, aber  auch ihre Pferde gesund bleiben, sind die Ziele wieder gesteckt: Teilnahme an der Deutschen- und an der Europameisterschaft. Die Disziplinen im Überblick:
Western Pleasure:
Bereits der Name der Prüfung sagt alles: Es soll für den Reiter ein Vergnügen sein, das Pferd in den drei Grundgangarten am losen Zügel möglichst bequem und fließend vorzustellen. Die Pferde werden nach ihren Gangarten und nach ihrer Bereitschaft beurteilt, die unsichtbaren Hilfen des Reiters sofort zu befolgen.
Trail:
In dieser Geschicklichkeits-Prüfung müssen die Pferde mindestens sechs Hindernisse bewältigen. Das gute Trailpferd soll sich unerschrocken und überlegt jedem, noch so seltsamen Hindernis nähern, es prüfen und dann ohne Verzögerung bewältigen.
Showmanship at Halter:
Bewertet wird der Vorsteller, wie er sein Pferd am Halfter präsentiert. Neben der korrekten Aufstellung des Pferdes und der genauen Absolvierung der Aufgabe, in der Rückwärtsrichten und Drehungen auf der Hinterhand verlangt werden können, gehört auch der Pflegezustand von Pferd, Ausrüstung und Kleidung zu den Bewertungskriterien.
Hunt Seat Equitation:
Für "Nicht Westernreiter" häufig überraschend ist diese Disziplin des Westernreitens, da die Pferde in traditioneller englischer Ausrüstung vorgestellt werden. Dies geschieht um die Vielseitigkeit des Quarter Horses unter Beweis zu stellen. Bewertet wird hier der optimale Jagdsitz des Reiters in einer vorgeschrieben Pattern (Aufgabe).
Hunter under Saddle:
Auch hier wird das Pferd in traditioneller englischer Ausrüstung geritten. Bewertet werden, genau wie in der Pleasure, die Gangarten des Pferdes, welche möglichst raumgreifend und schwungvoll sein sollen.
Halter:
In einer Halter-Prüfung wird das Pferd an der Hand vorgestellt und der Richter bewertet das Exterieur, es wird z. B. auf korrekte Gliedmaßen oder gute Bemuskelung geachtet. Das Pferd sollte dabei dem Idealbild eines Quarter Horses so nah wie möglich kommen.