Gemeinderat tagt im "Haus des Gastes"                                                                  19.03.14


Blick in den Zuhörerraum

Am vergangenen Montag, 17. März,  kam der Rat der Gemeinde zu einer weiteren Sitzung im „Haus des Gastes“ zusammen. Nach der Begrüßung und Eröffnung durch Bürgermeister Friedhelm Hass stellte sich der Kandidat für die Wahl des Samtgemeinde-Bürgermeister, Herr Harald Hinrichs, den Ratsmitgliedern und den anwesenden Zuhörern vor und beantwortete Fragen aus der Versammlung.
Unter dem Punkt „Berichterstattung“ brachte Bürgermeister Friedhelm Hass die Probleme durch den Ausfall einer Bauhof-Mitarbeiterin zu Gehör.
Mit dem Bau des therapeutischen Erwachsenen-Spielplatzes kann in Kürze begonnen werden, die Fertigstellung muss bis Ende Juni dieses Jahres erfolgt sein. Bürgermeister Hass: „Die
  geplante Neu-Pflasterung des  Weges bei der Feuerwehr gestaltet sich schwierig, da eine angrenzende Hecke auf Gemeindegebiet ragt“.
Gepflastert wird auch der Parkplatz beim „Haus des Gastes“, der als Schotterplatz bislang bei Trockenheit für Staub-Aufwirbelungen sorgt.
Hass: „Dank der positiven Entwicklung wird Monika Antons ihren Beruf aufgeben und ihre Schaffenskraft voll dem „Haus des Gastes“ widmen“. Neben weiteren Veränderungen wird dort auch ein kleiner Biergarten geschaffen werden.
Die Probleme beim Handy-Empfang in Werdum sollen
  eventuell durch die Aufstellung eines Mastes beim Bauhof gelöst werden. Ein besserer Empfang ist für einen Luftkurort wichtig, so Bürgermeister Hass.
Am Wochenende 21./22. März startet der Gemeinderat zu einer Informationsfahrt zum Energiedorf Breuna, westlich von Kassel. Ratsherr Helmut Niedermeyer, der sich mit der Materie bereits auseinander gesetzt hat, gab dazu noch einige Erläuterungen. In Breuna wird Strom und Wärme für 200 Haushalte erzeugt. Die Werdumer Ratsmitglieder hoffen auf ausführliche Informationen vor Ort, um die Chancen auszuloten, Werdum zu einem Energie-Dorf werden zu lassen.

In 2013 wurde die Straße und die Böschung an der Straße Klein-Husums in Richtung Boisenhausen durch einen 88-Tonnen-Schwertransport einer Bremer Firma schwer beschädigt. Die Gemeinde hatte damals ein Beweis-Sicherungs-Gutachten durch einen gerichtlich zugelassenen Gutachter durchführen lassen. Da die Firma bzw. ihre Versicherung nur
  zu einer vollkommen unzureichenden Reglung bereit sind, beschloss der Rat einstimmig, die Klage über ein Anwaltsbüro einzureichen. Bürgermeister Hass wird nunmehr die weiteren Schritte einleiten.