"Up Düvels Schuvkar" - plattdeutsches Theater im "Freesenkroog"      28.02.13


Die "Spöldeel Werdum"
V.L. Angelika Pieper, Ingo Flick, Bettina Immega, Marion Flick, Steffen Boden,
Käthe-Anna Freesemann und Broer Immega

Es ist wieder soweit – Theaterzeit in Werdum. Dabei kann die „Spöldeel Werdum“ auf nunmehr 35 erfolgreiche Jahre zurückblicken.
Auch in diesem Jahr stehen erneut insgesamt sechs Aufführungen auf der Bühne im „Freesenkroog“ an. Davon sind vier Veranstaltungen öffentlich und zwar am Freitag, 8.3, Sonntag, 10.3., Freitag 15.3. und am Sonntag, 17.3.
 Die Senioren der Samtgemeinde Esens sind am Sonnabend, 9. März und am darauf folgenden Wochenende, 16. März,  in Werdum zu Gast und zwar jeweils um 14.15 Uhr.
Der Start erfolgt jeweils um 20 Uhr, der Einlass ab 19 Uhr. Karten können an der Abendkasse erworben werden. Informationen und Karten im Vorverkauf/Reservierung gibt es beim Heimat- und Verkehrsverein Werdum e.V. unter der Telefon-Nummer 04974/990099 und bei Angelika Pieper unter 04974/1492.

Das plattdeutsche Theaterstück, ein Schwank in vier Akten von Karl Bunje, wird mit Sicherheit wieder die Lachmuskeln der Besucher strapazieren. Dafür werden einmal mehr die Mitwirkenden sorgen, die viel Bühnenerfahrung mitbringen.
  Als Topusterin ist Marion Flick dabei. Für die Maske/Haare zeichnet Heike Freesemann verantwortlich, während Ingo Flick die Regie führt.
Zum Inhalt des Theaterstücks
  soll nicht zuviel verraten werden, nur soviel:  Knecht Jan (Broer Immega) und Magd Taline (Käthe-Anna Freesemann) bewirtschaften den Herkenhof mit Hilfe des Flüchtlingsmädchens Marie (Bettina Immega). Jungbauer Heiko (Steffen Boden), aus dem Krieg heimgekehrter Frauenschwarm, brennt lieber Schnaps, macht Schwarzmarktgeschäfte und treibt sich mit der leichtlebigen Helga (Angelika Pieper) herum, der Tochter des Dorfpolizisten Fied (Ingo Flick), die ihn gerne heiraten würde, aber nicht arbeiten mag, schon gar nicht in der Landwirtschaft. Dabei müsste dringend der Kuhstall ausgemistet und der Weidezaun  repariert werden. Als Fied eine Totalrevision ankündigt, verlegen Heiko und Jan die Schwarzbrennerei in einen Alkoven, den sie durch einen Schrank betreten. Nun kann das Geschäft mit dem Selbstgebrannten Schnaps im großen Stil aufgezogen werden, der von so guter Qualität ist, dass sogar Wachtmeister Fied ihn für legale Ware hält und gerne ein Schlückchen trinkt. Indes, der Hof droht völlig zu verkommen. Also verspricht Heiko, diejenige Frau zu heiraten, die ihm den Stall ausmistet. Dabei ahnt er nicht, welche Probleme er sich damit an den Hals schafft.
Bei den öffentlichen Aufführungen heißt es wie in den Vorjahren auch: „Immer mit lekker Tee un Kok“.